CeBIT 2009 - Nachbetrachtung
Die vergangene CeBIT war wie jedes Jahr eine neue Chance und Herausforderung für ITaCS, die eigene Expertise in der Installation und Betreuung einer komplexen Infrastruktur zu beweisen. Erneut galt es, Manpower und Know-How in kürzester Zeit zu bündeln und ein den Anforderungen einer solchen Messe gerecht werdendes IT-Fundament zu legen.
Die diesjährige Infrastruktur für den Microsoft Stand in Halle 4 bestand wie üblich aus einer Mischung von etablierten und neuen Produkten. Unter anderem wurden 2009 folgende Komponenten innerhalb der IT-Umgebung verwendet:
- 17 reale und 50 virtuelle Maschinen (Hyper-V v2 Cluster)
- Windows Server 2008 R2 Remote Desktop Services Load Balanced Cluster
- Exchange 2007 Continuous Copy Replication Cluster
- CISCO WLAN Controller zur Ansteuerung der WLAN Access Points
Neben physischen Windows Server 2008 R2 und Windows 7 Maschinen wurde auch von der weiterhin wichtiger werdenden Rechnervirtualisierung Gebrauch gemacht. Die virtuellen Maschinen wurden mit dem System Center Virtual Machine Manager und VMWare ESX Management administriert. Zu Demonstrationszwecken kamen auch virtualisierte SUSE Enterprise Linux und Red Hat Maschinen zum Einsatz, die in den System Center Operations Manager eingebunden wurden.
Für die Sicherheit innerhalb des Netzwerks und auf den daran angeschlossenen Rechnern kam unter anderem ForeFront - Codename Stirling - zum Einsatz.
Die Kommunikation innerhalb des Microsoft-Messestands wurde über eine Unified Communication-Infrastruktur auf Basis des Office Communication Servers R2 ermöglicht. Auf der Microsoft Pressekonferenz präsentierte Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft, gleich zu Beginn der Messe, welche Möglichkeiten der OCS bietet und wieviel Aufwand sich mit einer gelungenen, integrierten Kommunikations-Plattform sparen lässt. Live und persönlich konnten Interessierte diese Lösung im Show-Bereich "Das Neue Arbeiten" testen.
Insgesamt gab es 93 Voice-aktivierte Accounts, davon 25 Tanjay Telefone, 20 Cataline USB Telefone und 72 Office Communicator R2 Clients. Zusätzlich wurden 5 RoundTable 360° Kameras installiert, mit denen sich Konferenzen mit mehreren Teilnehmern an unterschiedlichen Standorten hervorragend organisieren lassen, ohne dass das Gefühl des persönlichen Kontakts verloren geht. Bis zum Sonntag, den 6. März, wurden knapp 3000 Gespräche über die bereitgestellte Infrastruktur geführt, 25% mehr als im Vorjahr.
Neben der Freude die es bereitet, wenn man ein IT-Netzwerk von Grund auf optimal neu planen kann, verhalf uns unsere langjährige Projekt- und Messeerfahrung, diesen Messeauftritt erfolgreich und pannenfrei durchzuführen. Selbst kurzfristige Änderungswünsche waren, dank der durchdachten Planung und der Flexibilität unserer Mitarbeiter, kein Problem. Der reibungslose Ablauf der IT im Hintergrund trug maßgeblich zum Gesamterfolg des diesjährigen Microsoft-Messeauftritts bei.