Datenbanksysteme 

Viele Anwendungen greifen im Backend auf Datenbankserver zu. Da diese Anwendungen häufig eine hohe Performance aufweisen und hoch verfügbar sein müssen, gilt diese Anforderung auch für das zugrunde liegende Datenbanksystem.

Der Microsoft SQL Server bietet von Haus aus verschiedene Technologien zur Erhöhung der Verfügbarkeit und Skalierungsmöglichkeiten an. Wir analysieren mit Ihnen die Anforderungen an Performance und Hochverfügbarkeit und planen auf dieser Basis eine Datenbank-Infrastruktur, die optimal zu Ihrer Anwendung passt. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Microsoft SQL Servers um ihre Datenbanken sicher zu betreiben, auf verschiedene Standorte zu verteilen und über ein funktionierendes Failover-Clustering permanente Verfügbarkeit zu erreichen.

Wir unterstützen Sie in der Konzeptphase, bei der Implementierung, dokumentieren das Betriebskonzept und bringen gemeinsam mit Ihnen die Systeme in den operativen Betrieb. Natürlich stehen wir bei Problemen über unseren Support zur Verfügung und stehen im Notfall an Ihrer Seite.

Des Weiteren untersuchen wir Ihre bestehenden Datenbankserver und Anwendungen und machen konkrete Vorschläge wie die Performance oder die Verfügbarkeit gesteigert werden kann. Und wenn Sie möchten entwerfen wir für Sie auch noch das passende Datensicherungs- und Wiederherstellungsszenario.

Top 5 Implementierungs-Tipps

  1. Serviceaccounts verwenden!
    Früher wurden viele SQL Server Dienste unter der „Local System“ Identität ausgeführt und hatten damit weitgehende Rechte und Berechtigungen auf dem Server. Wir empfehlen grundsätzlich, für jeden SQL Server Dienst einen eigenen Serviceaccount zu verwenden. Damit ist der Server nicht nur sicherer, auch das Troubleshooting wird auf diese Weise vereinfacht.
  2. Kerberos aktivieren!
    Bei den meisten SQL Servers wird nach der Installation vergessen, Kerberos als Authentifizierungsmethode zu aktivieren. Wir empfehlen Kerberos zu aktivieren, weil Kerbros nicht nur sicherer als die alternative NTLM Authentifizierung ist, sondern auch schneller.
  3. Festplatten und Datenbankdateien optimieren!
    Selbst auf schnellen Servern kann der SQL Server langsam arbeiten, wenn die Festplatten und Datenbankdateien nicht optimiert wurden. Um eine optimale Performance bereitzustellen, sollten nicht nur viele, schnelle Festplatten verwendet (IOPS) verwendet werden, auch die verschiedenen SQL Server Datenbankdateien sollten beachtet werden. Es sollten dabei generell die Log-Dateien von den Datenbankdateien getrennt werden als auch – bei Mehrprozessorservern – mehrere Datenbankdateien für die TempDB und große Datenbanken angelegt werden.
  4. Ressourcennutzung gezielt zuweisen!
    Bei einer normalen SQL Server Installation versuchen die SQL Server Dienste, die maximalen Ressourcen wie CPUs oder RAM zu nutzen. Gerade wenn mehrere SQL Server Instanzen oder andere Anwendungen auf ein und dem gleichen Server ausgeführt werden, konkurrieren die alle Dienste um die Ressourcen und es kann zu ungewünschten Effekten kommen. Um dies zu vermeiden sollten jedem SQL Server Dienst explizit Ressourcen zugewiesen werden, die dieser nutzen darf.
  5. Keine Angst vor Hochverfügbarkeit!
    In unserer Praxis erleben wir häufig, dass Datenbankserver auf Basis der Anforderungen eigentlich hochverfügbar sein müssten, die Administratoren aber Aufgrund der Komplexität vor Hochverfügbarkeits-Szenarien zurückschrecken. In den letzten Jahren hat sich sehr viel bei den Hochverfügbarkeitstechnologien – wie Beispielsweise AlwaysOn beim SQL Server - entwickelt und vereinfacht. Wir empfehlen, die Administratoren von vornherein am Projekt zu beteiligen und während der Installation und Konfiguration einen Wissenstransfer anzustreben. Damit haben Sie nicht nur eine neuen hochverfügbaren Dienst bereitgestellt, zeitgleich sind Ihre Administratoren

Diese Themen gehören ebenfalls zu unserem Portfolio

  • SQL Server Performance Optimierung
  • Hochverfügbarkeit: AlwaysOn, Clustering, Mirroring
  • SAN und Storage-Management
  • Authentifizierung & Sicherheit: Kerberos-Delegation, Claims-Authentifizierung
  • Kopplung mit Backend-Systemen

Verwandte Kompetenzen